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Good Question Ashtabula

Band in Ashtabula Ohio

Bodenverhältnisse richtig einschätzen: Warum Going entscheidend ist

July 1, 2026 by

Das Grundproblem

Jeder, der je einen Tropfen Blut an der Sattelstütze sah, weiß: Der Untergrund entscheidet. Auf zu hartem Sand reiten selbst die besten Pferde wie im Stahlkeller, zu weich und sie wandern wie durch Watte. Und das ist noch bevor man an das eigentliche Renngeschehen denkt. Der Fehler? Viele Trainer behandeln das Going wie ein Nice-to-have, nicht wie das Rückgrat jeder Geste.

Was bedeutet „Going“ wirklich?

Hier reden wir nicht über das Wetter, wir reden über die Spielwiese des Pferdes. Der Begriff umfasst Bodenart, Feuchtigkeit, Festigkeit und sogar die Temperatur. Ein trockener Lehm kann bei 12°C hart wie Stein wirken, während derselbe Lehm bei 22°C zu einer matschigen Falle wird. Jede Nuance hat sofortige Konsequenzen für Tempo, Tritt und Risiko von Verletzungen.

Warum das Ignorieren fatale Folgen hat

Stell dir vor: Du startest ein Rennen, das Pferd ist in Topform, du hast das Training penibel abgestimmt – und das Feld ist plötzlich zu rutschig. Sofort schalten die Muskulatur und das Gleichgewicht ab, die Reaktionszeit steigt, das Risiko von Stolpern explodiert. Der Trainer sagt: „Wir haben das Going nie geprüft“, und das ist gleichbedeutend mit: „Wir haben das ganze Rennen verbockt.“

Methoden, die wirklich funktionieren

Hier ist der Deal: Vor jedem Training oder Rennen misst du mindestens drei Parameter. Erstens die Oberflächentemperatur – ein schneller Infrarot-Scanner reicht. Zweitens den Feuchtigkeitsgrad – ein einfacher Handtest, drück das Eck des Zirkels, fühl die Konsistenz. Drittens die Hufabdrücke – ein kurzer Hufabdruck im Boden zeigt, wie stark das Material nachgibt.

Und hier ist, warum die Kombination aus Handgefühl und Technologie so wichtig ist: Nur das sensorische Feedback des Reiters erkennt subtile Veränderungen, die ein Gerät nicht erfasst. Umgekehrt liefert die Technologie objektive Zahlen, die du nicht vergisst. Der Mix aus beidem macht dich zum „Going‑Guru“.

Der Einfluss von Wetter und Saison

Du glaubst, Regen = schlechtes Going? Falsch. Es kommt drauf an, wie schnell das Wasser abfließt. Auf sandigem Untergrund kann ein kurzer Platzregen das Feld sogar verbessern, weil die Oberfläche aufgelockert wird. Auf dichten Lehmböden dagegen schafft er ein Sumpfland. Also nicht nur regnen, sondern regnen – und dann abdrücken.

Praxisbeispiel vom Feld

Letzte Woche bei einem Prep‑Rennen in Köln: Das Team hat das Feld nach jedem Training mit einem „Pferde‑Spürmeter“ geprüft. Der Meter zeigte 18% Feuchte, perfekt für das leichte, schnelle Going. Das Ergebnis? Drei Treffer in einer Serie, kein einziger Fehltritt. Das Ergebnis spricht für sich.

Wie du das Going sofort in deine Routine integrierst

Hier ein schneller Action‑Plan: Vor jedem Ritt – Messgerät auspacken, Handprobe machen, Notizen im Clip‑Board aktualisieren, das Feld durch ein schnelles Pferd laufen lassen, Beobachtungen festhalten. Dann – wenn das Ergebnis nicht im optimalen Bereich liegt, das Feld anpassen: Wasser hinzufügen, lockern, verdichten. Und das ist alles.

Ein letzter Tipp: Lass das Going nie dem Zufall überlassen, denn dein Pferd wird es dir danken, wenn du jeden Morgen das Feld prüfst und sofort korrigierst.

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